Verfasst von: mcstrider | November 15, 2012

Zwei Spiezerinnen auf dem Bödeli

Ana Oliveira und Patricia Lüthi

Die zwei talentierten Spiezerinnen Ana Oliveira (links) und Patricia Lüthi verstärken das Damenteam der HG Bödeli. Foto: Nathalie Kropf

Seit dieser Saison spielen Ana Oliveira und Patricia Lüthi bei den Damen der HG Bödeli. Die zwei 15-Jährigen behaupten sich im 2.-Liga-Team und planen ihre Handball-Zukunft in Interlaken.

Frischer Wind bei den Damen der HG Bödeli: Nach dem man in den letzten Saisons mit Personalnot zu kämpfen hatte, konnte das Kader verbreitert werden. Unter anderen mit Ana Oliveira und Patricia Lüthi, zwei 15-jährigen Spiezerinnen. Die beiden sind gut auf dem Bödeli angekommen. «Bis jetzt entspricht mir die HGB» sagt Patricia und schwärmt von den Trainings und den Teamkolleginnen. Auch Ana ist vom Teamgeist angetan. «Alle sind nett und wir halten zusammen.» Auch bei Misserfolgen lasse man die Köpfe nicht hängen. «Es ist mir wichtig, dass die Mannschaft kämpft, egal wie viele Tore man vorne oder zurück liegt, egal wie viele Spiele man bisher gewonnen oder verloren hat.»

Ist die 2. Liga für die beiden 15-Jährigen nicht zu hart? «Nein», findet Ana, die auch bei ihrem zweiten Hobby Härte beweist: Sie betreibt Capoeira, eine brasilianische Kampfsportart. «Bis jetzt konnte ich in der 2. Liga gut mithalten.» Bei der HGB gelang Ana bisher in jeder Partie mindestens ein Tor. «Allerdings verteidigen die Gegnerinnen stark.» Das bekommt Ana vor allem zu spüren, wenn sie am Kreis spielt. «Ich komme seltener zum Abschluss.» Auch Patricia glaubt nicht, dass die 2. Liga für sie zu hart ist. «Körperlich bin ich vielen unterlegen, habe aber bei der Schnelligkeit und Beweglichkeit Vorteile.»

Ana und Patricia profitieren von Training und Matchpraxis in der 2. Liga. «Ich habe in diesen paar Wochen viel Neues gelernt», sagt Ana. «Ich will Jahr für Jahr besser werden.» Sie will in der nächsten Zeit daran arbeiten in der Verteidigung das Angriffsspiel der Gegnerinnen besser lesen zu können. Particia will ihr Positionsspiel verbessern. Für beide steht die Freude am Sport im Allgemeinen und am Handball im speziellen im Vordergrund.

Patricia entschied sich für die HGB, weil sie das Gymnasium Interlaken absolviert. «So habe ich nebst dem Training und der Schule mehr Zeit für Hausaufgaben und Freizeit.» Es gefiel ihr und das erzählte sie auch Kollegin Ana, diese besuchte darauf ein Training und blieb bei den Twister-Girls hängen.

Handball mache Spass, sei eine Herausforderung und eine spannende Teamsportart, erklärt Patricia, was ihr an diesem Sport gefällt. Ana spielt – wie Patricia – seit drei Jahren Handball. Sie kam über ihren Vater, der ebenfalls spielt, dazu. «Mir gefällt das Zusammenspiel im Team und dass man zusammen hält, egal was passiert.»

Der Text entstand auf Wunsch der Handballgruppe Bödeli und erschien im Wacker Info Nr. 1 2012-2013, dem Magazin von Wacker Thun, Mitglied der Swiss Handball League.

Zur Website der HG Bödeli: hgboedeli.ch

Zur Website von Wacker Thun: wackerthun.ch


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