Verfasst von: mcstrider | Dezember 2, 2016

Fahrlässige ­Planung des VBS

Die Luftwaffe soll nur noch drei Flugplätze betreiben – einer davon ist Meiringen. Dies sieht der Sachplan Militär vor. Kritiker befürchten eine Zunahme des Fluglärms.Hier mein Kommentar im Berner Oberländer: Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | Oktober 31, 2016

Weshalb ich (noch) keine Angst vor Big Brother habe

Morgens, nach dem Duschen und dem Anziehen, aber noch vor dem Füttern der Katze, greife ich normalerweise das erste Mal nach meinem Natel. Eigentlich das zweite Mal. Beim ersten Mal schalte ich den Wecker aus. Rund zehn Minuten nachdem ich die wohlige Wärme meines Bettes verlassen habe, sind die kleinen grauen Zellen einigermassen angelaufen und aufnahmefähig.

So auch jüngst. Und wie so oft hatte Facebook eine Nachricht direkt für mich. Doch dieses Mal war es irgendwie anders. Das digitale soziale Netzwerk machte mich nicht auf den Geburtstag eines mir nur vage bekannten «Freunds» aufmerksam oder erinnerte mich an ein Ereignis, das ich vor x Jahren mittels verwackelten Fotos und halbwegs origineller Statusmeldung festgehalten hatte. Nein, Facebook warnte mich: «In der Region Bern regnet es.»

«George Orwell und Big Brother lassen grüssen», dachte ich im ersten Moment erschrocken. Hatte mich das Gesichts(lose)buch schon frühmorgens – na ja, einigermassen frühmorgens – im Visier? Doch meine Irritation legte sich rasch wieder. «Region Bern» ist ein geografisch zu weit gefasster Begriff dafür, sich von Mark Zuckerberg und Co. persönlich verfolgt zu fühlen. Und überhaupt scheinen die digitalen Detektive doch mehr dämlich als effektiv zu sein. Die Regenwarnung war überflüssig. Wissen die nicht, dass mein Schlafzimmer mehrere Fenster hat und ich das Wetter beim Aufstehen deshalb sehe? Offensichtlich wissen sie es nicht, und das ist doch be­ruhigend.

«Aber was ist mit Google?», fuhr mir in den Sinn. Ist der andere Krake, der wie Facebook im Internet fleissig Daten sammelt, etwa effektiver? Ich gab meinen Namen und «Fenster» bei der Suchmaschine ein. Es schaute zum Glück nichts Verwendbares heraus.

Beruhigt, aber mit etwas Verspätung machte ich mich auf den Arbeitsweg . . . und wurde so richtig pflotschnass: Über meiner Recherche zum Wissen von Facebook und Google über die Befensterung meines Schlaf­zimmers hatte ich etwas Wichtiges vergessen. Nämlich dass es regnet. PS: Wenn jemand sich exzessiv selbst «googelt», nennt man das «Vanity Surfing». Schlimmer ist «Cyberchondria», wenn Leute anhand von Google Selbstdiagnosen erstellen und darob krank werden.

Dieser Text erschien am 28. Oktober im Berner Oberländer unter der Rubrik Kopfsalat

Verfasst von: mcstrider | August 26, 2016

Bier ist auch Vertrauenssache

Bruno Hofweber ist nicht mehr CEO der Rugenbräu AG. Der Verwaltungsrat nennt einen Vertrauensverlust als Grund für die Trennung. Mein Kommentar im Berner Oberländer. Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | August 9, 2016

Zeugs

Bei mir auf dem Pult hat es ein Mäppchen. Stopp. Bei mir auf dem Pult hat es ein Puff. Und irgendwo in diesem Puff ist ein Mäppchen. «Zeugs» steht darauf, mit rotem Filzstift und in meiner unverwechselbaren Sauklaue geschrieben. Ich bekam auch schon den Titel «Prinz vom Krixelkraxelland» verabreicht, und Interviewpartner fragen mich oft, ob ich Stenografie beherrsche (Nein, ich schreibe nur so). Zu diesem Mäppchen greife ich oft bei der Themensuche. Auch für den Kopfsalat. Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | Juni 29, 2016

Vertrauen verspielt

Die Raiffeisenbank schliesst ihre Filiale in Leissigen. Dies sorgt für viel Unmut im Dorf. Schliesslich habe man noch vor wenigen Wochen erklärt, Schliessungen seien kein Thema. Mein Kommentar im Berner Oberländer: Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | Juni 20, 2016

Wieder heisst es: «Sie sollen singen»

Es ist Fussball-EM. Eine schöne Zeit. Noch schöner, wenn unsere Nationalmannschaft vorne mitspielt. Und es sieht ja gut aus. Die Schweizer Elf steht im Achtelfinal. Ein Wermutstropfen trübt aber meine euphorisierte EM-Stimmung. Nein, es ist nicht das Wetter. Auch wenn Public Viewing bei Sonnenschein, unter vielen Leuten, bei Bier mehr Spass macht, als schlotternd, unter einem Schirm, bei Kaffee mit Güx. Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | Mai 13, 2016

Ein schöner Sommer trotz Rudis Lied

Beim Blick zum Fenster hinaus kommt mir ein Lied in den Sinn: «Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?». Erstmals stellte Rudi Carrell im Juni 1975 diese Frage und seither praktisch jeden Frühsommer wieder. So auch letztes Jahr. Weiterlesen …

Verfasst von: mcstrider | April 13, 2016

Zehn Klapse oder eine Ohrfeige

Die Verordnung, welche regelt, wie viel Fluglärm Anwohnern zugemutet werden kann, gerät in die Kritik. Der Frutiger Nationalrat Jürg Grossen (GLP) meint, sie sei nicht mehr zeitgemäss. Störend sei etwa, dass mit einem Mittelwert gerechnet werde und das Einzelereignis zu wenig berücksichtigt werde. Hier mein Kommentar im Berner Oberländer:

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Verfasst von: mcstrider | April 12, 2016

Ein Tropfen auf den heissen Stein

Die Berner Kantonsregierung will die grossen Wasserkraftwerke finanziell entlasten. BKW, KWO und Co. sollen für die 12 grössten Anlagen rund 4 Millionen Franken weniger Wasserzinse bezahlen müssen. Auch Hilfe bei einer wirtschaftlichen Notlage oder für Ausbauprojekte ist vorgesehen. Hier mein Kommentar im Berner Oberländer:

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Verfasst von: mcstrider | Februar 22, 2016

Von Bärten und anderen Bärten

Was muss ich da auf Facebook erfahren: Ich bin in! «Entgegen allen Prognosen einschlägiger Fashion-Experten und Blogger ist der Bart weiterhin auf Siegeszug», steht da schwarz auf weiss. Natürlich muss ich mehr wissen und klicke auf den Link. Dieser führt mich auf eine Website, die sich «Stilpalast – Dein Lifestyle-Concierge» nennt. «Der Bart bleibt im Trend und Mann kann – ohne als rasurfaul zu gelten – auch 2016 die Haare gepflegt spriessen lassen», lese ich da und fühle mich geschmeichelt. Weiterlesen …

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